Seetag

Die Nacht habe ich sehr gut geschlafen. Um 07.00 Uhr weckt uns die Sonne. Das hat ja was, direkt vom Bett geradeaus aufs Wasser dem Sonnenaufgang zuzusehen. Es ist trocken, Sonne und Wolken wechseln und es sind über 20 Grad - angenehm. Der Wind hat jedoch nicht abgenommen, so dass es hin und wieder auch leichte Schwankungen auf dem Schiff gibt, Windstärke 4 bis 5.

Für die Figur gehts 30 Minuten auf den Crosstrainer, hier ist ja schon ordentlich was los.

Nach dem Frühstück im Atlantik kurz mal in die X-Lounge - ebenfalls wie die Kabine auf Deck 12 - geschaut. HIer gibts von morgen 7 bis abends 7 für die Suiten-Gäste kleine Snacks und Getränke. Schöne Sessel laden direkt zur Entspannung oder zum Lesen ein. Man kann auch nur aufs Wasser schauen - auf jeden Fall hat man hier seine Ruhe. Ist ja schon was Feines - muss man aber nicht unbedingt haben.

Da die Sonne bei uns auf den Balkon scheint, gehts auf die Liege bzw. in die Hängematte. Die Terrasse hat außerdem noch 2 kleine Tische und 2 Stühle. Lange Zeit haben wir aber nicht: Um 11.00 Uhr treffen wir uns vom Forum in der Schaubar auf Deck 7. Wir sind 10 Personen, die sich schon vorher über das besagte Forum ausgetauscht haben und teilweise auch zusammen Ausflüge unternehmen. Wir plaudern ganz nett mit Andrea und Bernd aus Hildesheim, Jo und Birgit aus Uelzen, Bernd und Ron aus Köln, Elke und Gottfried aus Hamburg und einem weiteren Pörchen, die bereits 1 Woche Hotelurlaub in Punta Cana hinter sich haben und nun noch eine Woche auf dem Schiff sind. Alle anderen sind - wie wir - die ganzen 2 Wochen an Bord.

An so einem Seetag heißt es ausspannen, Zeitumstellung verkraften, in den Tag hineinleben. Gar nicht so einfach, denn unser weiteres Tagesprogramm ist dann doch ganz gut gefüllt:

Um 15.00 Uhr schauen wir uns den Vortrag über Aruba und Curacao von der Lektorin Petra Zeitz an, die ich schon bereits auf der Orient-Reise gesehen habe.

Um 17.00 Uhr machen wir den Einführungskurs Indoor-Cyclen mit. Hat Spaß gemacht, mein Knie meckerte dann aber doch mal wieder die letzten 10 Minuten.

Um19.00 Uhr gibt der Kapitän mit seinen Offizieren einen Champagnerempfang in der X-Lounge, man darf kurz mit ihm selber plaudern, dann wird ein Foto gemacht, wenn alle durch sind, noch eine kurze Ansprache. Ein paar Kleinigkeiten vom Buffet und Small Talk, das wars dann.. Ja, das ist auch so eine Annehmlichkeit als Gast in einer Suite. Bei Ankunft lag auch bereits ein besonderes Mein Schiff X-Lounge-Lanyard, wo dann die Schlüsselkarte rangehängt wird, in der Kabine.

 

Da Häppchen nicht satt machen, gehts in Atlantik. Wir kriegen einen Tisch ganz hinten. Unser Kellner heißt Ender und er meint, mich von der Orient-Tour wiederzuerkennen. Ich kann mich leider nicht mehr an ihn erinnern..
Aber er uns seine Kollegin Irina aus der Ukraine verwöhnen uns am ersten Abend schon sehr. Unaufgefordert bekommen wir automatisch einen Käseteller als zweiten Dessert hinterher....