Philipsburg / St. Maarten

Welcome back auf St. Maarten heißt es für uns morgens um 07.30 Uhr als die Mein Schiff 1 direkt an der Pier neben der sehr viel größeren "Mardi Gras" von Carnival Cruises festmacht. Unser letzter Besuch auf dieser Karibikinsel, die in einen holländischen Teil hier im Süden und in einen französischen Teil im Norden geteilt ist, liegt noch nicht so lange zurück.  

Wieder haben wir uns für einen ganz individuellen Ausflug über Thommy und Angie (Zauber der Karibik) entschieden, bei dem Andreas und ich heute auch tatsächlich die einzigen Teilnehmer sind. Wir werden am Hafenterminal von unserem Fahrer abgeholt, der uns die knapp 30 Kilometer zum Grand Anse Beach Club im französischen Nordteil der Insel fährt. Hier bekommen wir 2 Liegen am schönen hoteleigenen Strand zugewiesen inkl. Sonnenschirm und Handtuch. 

Im Ausflug ebenfalls enthalten ist ein einstündiger von einem Guide begleiteter Schnorchelausflug zum Creole Rock. Diese felsige Insel ist vom Strand aus schon zu sehen und hier sollen sich tropische Fische, Korallen und Stachelrochen tummeln. Während Andreas mit dem Guide auf einem kleinen Fischboot hinübersetzt, bevorzuge ich das Baden im warmen Wasser und lasse mich danach beim Spaziergang am weißen Sandstrand mit Blick auf die Insel Anguilla wieder trocknen. Anguilla ist britisches Überseegebiet, verfügt über schöne Strände und wird auch als Insel "der Reichen und Schönen" betitelt.

Mittags steht ein gemeinsames Essen mit Thommy und den 6 Personen seiner Ausflugsgruppe (auch alle vom Schiff) im zum Hotel zugehörigen Sunset Cafe direkt am Strand auf dem Programm. Mein Chicken Wrap (und auch alle anderen Gerichte) sind sehr lecker und die Portion ist gerade so zu schaffen. Für die Thommy und die anderen geht es dann weiter auf der sog. VIP-Tour (die haben wir auch schon gemacht, sehr zu empfehlen!), Andreas und ich verbringen die Zeit bis zu unserer Abholung mit Baden und Sonnen am Strand. Dort wird es nun nach dem Mittag immer voller und wir sind dann schon ganz froh, als unser Taxifahrer uns wieder abholt und zurück zum Hafen bringt. Auf dem Rückweg zur Pier muss ich dann ein wenig schmunzeln: Das Schiffshorn der Mardi Gras ertönt laut, wohl um die letzten Passagiere, die noch zum bevorstehenden Ablegen in 20 Minuten fehlen, zu erinnern. Die Amerikaner haben jedoch die Ruhe weg, bis auf eine Frau, die ihren Mann immer wieder auffordert, doch schneller zu gehen, um das Schiff nicht zu verpassen. Wir kommen dabei kurz ins Gespräch: sie hat Angst, dass ihre Koffer schon unten an der Pier bereitstehen, während ihr Mann dagegen die Ruhe selbst ist und noch einer hingefallenen Passagierin seine Hilfe anbietet. Beide schaffen es aber dann rechtzeitig zurück an Bord - neben zahlreichen weiteren Amerikanern!

Es ist übrigens auch ein Phänomen der Nebensaison, dass hier an der Pier nur 2 Schiffe liegen. In der Hauptsaison ist es voll, dann liegen hier 6 Schiffe an der Pier und ggfs. tendern noch 2 draußen in der Bucht!

Wir sehen dem Auslaufen der Mardi Gras noch kurz zu und winken zum Abschied. Nun haben wir wieder freien Blick von unserem Balkon auf das Meer und auf dem Hauptort Philipsburg in der Ferne. 

Beim Abendessen im Atlantik Mediterran halten wir uns ein wenig zurück, denn heute gibt es das Käsebuffet, das einmalig auf jeder Reise gegen deren Ende stattfindet und dafür muss man sich im Magen noch Platz lassen. Gesagt, getan, und am Ende gibt es zu der ausgesuchten Käseauswahl natürlich ein Glas roten Portwein dazu - lecker!

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