Kapstadt

Nachts wachen wir kurz auf und können tatsächlich schon die Lichter von Kapstadt erblicken. Das soll es dann aber vorerst gewesen sein, denn um 07.00 Uhr lässt uns unser Kapitän wissen, dass sich das Wetter früher als vorhergesagt verschlechtert hat und Winde bis 55 km/h das Einlaufen in den Hafen nicht zulassen. Kurze Zeit später wird der Hafen auch gesperrt. 

Die Mein Schiff 6 zieht ihre Kreise vor der Küste der Stadt, dabei haben wir immer wieder einen Blick auf 

die ehemalige Gefängnisinsel Robben Island einerseits und den Tafelberg, über den heute ein sehr großes Tischtuch hängt, andererseits.

Wir vertreiben uns die Zeit mit Lesen, Bilder sichern, Champagner Rosé Trinken in der X-Lounge und einem netten Gespräch mit Daniel und Jessica von Meersüchtig.

In der Abenddurchsage der Kreuzfahrtdirektorin heißt es, dass die Winde später am Abend weniger werden sollen und man in engen Austausch mit den Hafenbehörden ist. Wir halten uns weiterhin in unmittelbarer Nähe des Hafens auf, so dass dann, wenn es der Wind erlaubt, auch schnell in Kapstadt angelegt werden kann.

Nach einem letzten Abendessen im Atlantik Mediterran mit leckerer Antipasti, Hummerravioli und Lachsforelle gehen wir dann einigermaßen früh ins Bett. Und hoffen, dass wenn wir morgen früh aufwachen, bereits in Kapstadt an der Pier liegen. Sonst hätten wir wirklich ein Problem, denn am späten Vormittag startet unsere individuell gebuchte Weiterreise nach Namibia.